Fusion

Die antifaschistische Gruppe Anita Rostock hat sich vor einem halben Jahr mit einer anderen antifaschistischen Gruppe aus Rostock fusioniert, deshalb wird dieser Blog nicht mehr aktualisiert!
Wenn ihr euch aktiv beteiligen wollt am Kampf gegen Faschismus, Rassismus, Kapitalismus, Nationalismus, Antisemitismus, Homophobie und gegen das heutige Nazi Pack dann schaut einfach bei www.limo.blogsport.de vorbei.

PS: Frohes neues Jahr – 2009 ist das ende der „Volksfront“ und der Frontstadt!

\"Das Leben hat einen Wert - Mein Koerper hat keinen Preis!\"
„Mein Leben hat einen Wert – Mein Koerper hat keinen Preis!“

Wenn sie kommen sind wir da…

Am 06. September 2008 blasen die Dortmunder Neonazis, allen voran die „Autonomen Nationalisten“ um Dennis Giemsch, bereits zum vierten Mal anlässlich des Antikriegstages zum Marsch „gegen imperialistische Kriegstreiberei und Aggressionskriege“. Ihnen gehört nicht nur, anknüpfend an die erfolgreiche antifaschistische Gegenwehr vom 01. Mai 2007 in Dortmund, gehörig in die Suppe gespuckt, sondern es gilt, gegen die nicht nur von Neonazis vertretenen, altbekannten antiliberalen, antiamerikanischen und antisemitischen Parolen Position zu beziehen.
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Demonstration in Rostock am 13. Juni

Demo kurz vor dem Dobi

Am 13.Juni versammelten sich am frühen Abend rund 150 Personen in der City auf dem Rostocker Uniplatz. Anlass war das 1jährige Bestehen eines Naziladens in dem als alternativ geltenden Viertel Kröpeliner Tor Vorstadt. Mit Transparenten und Parolen wurde schließlich gegen 18 Uhr zunächst durch die Kröpeliner Straße, Lange Straße über den Doberaner Platz in die Doberaner Straße gezogen, in der sich der inzwischen auf „Dickkoep“ umbenannte Laden befindet. Dieser hatte mit seinem Besitzer de Vries im vergangenen Jahr mehrfach für Schlagzeilen gesorgt, als antifaschistisch gesinnte Personen durch zahlreiche friedliche und militante Aktionen, deren bisheriger Höhepunkt ein massiver Einsatz von Buttersäure war, ihrem Unmut wegen dem Laden Ausdruck verliehen. Eben jener Buttersäureeinsatz führte zu einer rund 2monatigen Schließung des Ladens, sodass der damalige Besitzer de Vries vergeblich versuchte einen Online-Shop auf zu bauen. Inzwischen musste de Vries den Laden aus wirtschaftlichen Gründen an den NPD-Landtagsabgeordneten Birger Lüssow abtreten, weshalb dieser von „East Coast Corner“ in „Dickkoep“ umbenannt wurde. Als die Demonstration vor dem rechtsradikalen Geschäft angekommen war, provozierten rund 20 anwesende Faschisten aus den Geschäftsräumen heraus und versuchten die Demonstrant_Innen ab zu fotografieren. Zu diesem Zeitpunkt musste die Polizei den Laden wieder einmal mit einem Großaufgebot schützen um schwerere Auseinandersetzungen zu verhindern. Der Aufzug wurde wenig später schließlich am Denkmal für die revolutionären Matrosen am Rostocker Stadthafen beendet. Erneut bewiesen die Regierenden der Hansestadt Rostock, dass das Eintreten gegen Rechtsradikalismus für sie nur ein Lippenbekenntnis ist und sicherten den Laden erneut mit einer Vielzahl von eingesetzten Polizeibeamt_Innen. Konsequenter Antifaschismus sieht anders aus!

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Fußball ist ja schön und gut aber…

Deutscher-Fan

Deutschlandfahnen soweit die Augen reichen. Ob am Mercedes oder Trabbi. Die Rostocker_Innen verbindet die Tage wieder ein inniges Gefühl. Ihr Nationalbewußtsein. Alle miteinander haben sich lieb und so sitzen Harz4-Empfänger_In und Top-Verdiener_In nebeneinander in der Kneipe und kämpfen zusammen mit der Nationalelf ihren geistigen Kampf um den EM-Pokal. Aber löst dieses Happening, das ähnlich wie die WM 2006 gerade unseren Alltag aushebelt, tatsächlich die sozialen Gegensätze auf? Ziehen Arm und Reich nach dem Sportspaß wieder an einem Strang? Oder bedient das von tagespolitischen Entscheidungen ablenkende Großereignis, dass das Konstrukt der Nation festigen soll, vielleicht nur die Illusion einer Volksgemeinschaft?
Eine interessante Positionierung fanden wir in dem folgenden Artikel:
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Dickkoepp übernimmt ECC!

Nazi-Laden in der Ktv und deren ehemaligen Besitzer

Wie es sich schon in der vergangenen Zeit abgezeichnet hat, haben die beiden ehemaligen Besitzer des „East Coast Corners“ Klebe und de Vries einfachen keinen Bock mehr auf ihr „Nationales Bekleidungsgeschäft“. Somit scheinen wohl die Aktionen der Antifa Rostock, ob militant oder nicht, ihre Wirkung zu zeigen. Nun hat Birger Lissow den Laden in der Doberaner Straße übernommen und will diesen weiterführen. Der NPD Landtagsabgeordnete hat nun den unter starker Kritik stehenden Namen „East Coast Corner“ in „Dickkoepp“ umbenannt und hofft so auf mehr Unterstützung durch die lokale Nazi-Szene. Zwar kann dieser Geschäftsführer- und Namenwechsel als Etappensieg verzeichnet werden, bedeutet aber nicht, dass nun Ruhe um den Nazi-Laden einkehrt!

Mehr auf:
http://de.indymedia.org/2008/06/219077.shtml






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