2009-01-05T14:32:02Z Copyright 2009 WordPress Administrator <![CDATA[Fusion]]> http://anitarostock.blogsport.de/?p=21 2009-01-05T14:31:26Z 2009-01-05T14:31:26Z Antifaschismus Deutschland Anita Die antifaschistische Gruppe Anita Rostock hat sich vor einem halben Jahr mit einer anderen antifaschistischen Gruppe aus Rostock fusioniert, deshalb wird dieser Blog nicht mehr aktualisiert!
Wenn ihr euch aktiv beteiligen wollt am Kampf gegen Faschismus, Rassismus, Kapitalismus, Nationalismus, Antisemitismus, Homophobie und gegen das heutige Nazi Pack dann schaut einfach bei www.limo.blogsport.de vorbei.

PS: Frohes neues Jahr – 2009 ist das ende der „Volksfront“ und der Frontstadt!

\"Das Leben hat einen Wert - Mein Koerper hat keinen Preis!\"
„Mein Leben hat einen Wert – Mein Koerper hat keinen Preis!“

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Administrator <![CDATA[Wenn sie kommen sind wir da…]]> http://anitarostock.blogsport.de/?p=20 2008-08-30T20:48:21Z 2008-08-30T20:48:21Z Antifaschismus Deutschland Am 06. September 2008 blasen die Dortmunder Neonazis, allen voran die „Autonomen Nationalisten“ um Dennis Giemsch, bereits zum vierten Mal anlässlich des Antikriegstages zum Marsch „gegen imperialistische Kriegstreiberei und Aggressionskriege“. Ihnen gehört nicht nur, anknüpfend an die erfolgreiche antifaschistische Gegenwehr vom 01. Mai 2007 in Dortmund, gehörig in die Suppe gespuckt, sondern es gilt, gegen die nicht nur von Neonazis vertretenen, altbekannten antiliberalen, antiamerikanischen und antisemitischen Parolen Position zu beziehen.

Am 01. Mai diesen Jahres lieferten sich, sich selbst als „Autonome Nationalisten“ bezeichnende, Neonazis in Hamburg Auseinandersetzungen mit der Polizei und Gegendemonstrant_innen und machten dabei Jagd auf Journalist_innen. In der Szene als Erfolg gefeiert, ist zu erwarten, dass ein Aufmarsch im, als Hochburg der „Autonomen Nationalisten“ geltenden, Ruhrgebiet, für viele Neonazis attraktiv sein wird. Wir werden dem unseren geballten antifaschistischen Widerstand entgegen stellen! Anfang September muss deshalb alles dafür getan werden, dass die Neonazis keine weiteren gefühlten Erfolge verbuchen können!

same shit as every year…
Die Neonazis versuchen ihren plumpen Antiamerikanismus und Antisemitismus erneut notdürftig als einen rebellisch anmutenden Antiimperialismus zu tarnen. Man kann über die militarisierte Außenpolitik der USA zwar in der Tat geteilter Meinung sein, doch wenn Neonazis gegen „imperialistische Kriegstreiberei und Aggressionskriege“ demonstrieren, ist das in Anbetracht der nationalsozialistischen Verbrechen und Kriege erstens mehr als nur absurd. Zweitens sind derartige Äußerungen wohl eher dem ideologischen Beißreflex des Antiamerikanismus geschuldet, der seine Antikriegsrhetorik auf die Vereinigten Staaten und Israel reduziert, so als ob alle anderen Staaten ein Hort des Friedens seien. Es handelt sich hierbei nicht um eine Kritik der tatsächlich problematischen weltpolitischen Situation, sondern um das Ergebnis einer ideologischen Welterklärung. Denn der Antiamerikanismus will einen bestimmten Nationalstaat (die USA) für das Elend verantwortlich machen, das der Kapitalismus als gesamtgesellschaftliches – und weltweites – Verhältnis anrichtet.

Deutsche Neonazis und das islamistische Paradies…
Wenn sich dann im Aufruf der Dortmunder Neonazis auch noch positiv auf das islamistische Terrorregime im Iran bezogen wird, kann man sich gut vorstellen, was sich die hiesigen Kamerad_innen unter einer „besseren, gerechteren und friedlicheren Zukunft“ so vorstellen. Die systematische Verfolgung von Kurd_innen, religiösen Minderheiten wie den Bahai sowie die Hinrichtungen von Homosexuellen und die ständigen Repressionen gegen Apostat_innen und Frauen, die sich dem islamischen Tugendterror nicht unterwerfen wollen, sind ebenso Wesenselemente dieses Regimes, wie die regelmäßigen Vernichtungsdrohungen gegenüber Israel und die Leugnung der Shoah.
Da Jüdinnen und Juden also noch immer und immer wieder von antisemitischen Diskriminierungen, Verfolgungen und Liquidationssehnsüchten bedroht sind, kann das für uns als Antifaschist_innen folglich nur bedeuten, sich offensiv gegen Antisemitismus und dessen geopolitische Reproduktion, den Antizionismus, auszusprechen und Solidarität mit Israel zu fordern und auch zu praktizieren!
Denn das Ziel des iranischen Regimes ist eine formierte Gesellschaft, in der auf individuelle Freiheit und ökonomischen Wohlstand bereitwillig verzichtet werden soll, um dem Ziel der Einigung der islamischen Umma und der Vernichtung des jüdischen Staates zu dienen. Bereits heute feuert der Iran – indirekt – seine Raketen auf Israel, indem er die islamistischen Mörderbanden wie Hisbollah und Hamas finanziert und unterstützt. Gleichzeitig werden Langstreckenraketen getestet, die über eine Reichweite verfügen, mit der sowohl US-Basen in der Region als auch Israel erreicht werden können.

Deutscher Burgfrieden? …oder der antiamerikanische Alleskleber!
Es geht nicht darum, generell Menschen zu diskreditieren, die sich für Frieden einsetzen, aber wenn das bedeutet, dass man sich im Zuge einer bedingungslosen Friedensliebe mit antisemitischen „Volksbefreiungsbewegungen“ wie der Hamas und anderen islamistischen Terrorist_innen solidarisiert oder den „kritischen Dialog“ sucht, muss auch in diesen Fällen politisch interveniert werden. Einerseits wird gegen Atombomben in Deutschland demonstriert, andererseits wird dem iranischen Regime eben dieses „Recht“ implizit eingeräumt. Wenn sich dann mit und unter deutscher Flagge ein von der breiten Zivilgesellschaft getragener staatsloyaler Protest gegen den Irakkrieg formiert, von Leuten, die zuvor kein Wort darüber verloren haben, dass Deutschland nun auch „am Hindukusch verteidigt“ wird, dann wird offenbar, dass hier versucht wird, die deutsche Herrschaft als die einer vermeintlichen Friedensmacht zu legitimieren und glorifizieren.
Wenn diese „Nationalpazifist_innen“ dann auch noch Joschka Fischer und Gerhard Schröder zu friedensliebenden Ikonen stilisieren und mit ihren vereinten Durchhalte-Parolen Deutschland als letzte pazifistische Bastion gegen die „amerikanischen Kriegstreiber“ abfeiern, während eben diese beiden Politiker noch 1999 kräftig die Zerbombung Rest-Jugoslawiens anregten, dann wird schnell ersichtlich, dass es diesen Leuten nicht um das Übel Krieg an sich geht, sondern nur um die Kriege Amerikas, die offenbar mit einem anderen moralischen Maßstab gemessen werden. Einerseits gehen deswegen Millionen Deutsche auf die Straße, andererseits führen die Bürgerkriegszustände in einigen afrikanischen Staaten, die Todesopfer in Kashmir, Sri Lanka und Kolumbien keineswegs zu organisierten Protesten, eben weil weder Amerikaner_innen noch Jüd_innen involviert sind. So darf man sich dann auch nicht wundern, wenn sich Neonazis als „wahre Kriegsgegner“ präsentieren und mit ihrer Forderung „Keine Waffen für Israel!“, beim Ostermarsch mitdemonstrieren wollen.

Nichts zu verlieren?
Die bürgerliche Gesellschaft ist sicherlich keine heile Welt, doch sind universelle Menschenrechte kein amüsantes Hobby für realitätsferne Moralisten, sind Rede- und Pressefreiheit kein Luxus und sind das Recht auf Selbstbestimmung sowie die Gewaltenteilung keine Wunschvorstellungen, sondern (vorerst) erstrebenswerte und zu verteidigende Errungenschaften, die einen Mindeststandard gewährleisten um Emanzipation überhaupt denken zu können.
Der völkische Irrweg von „gewachsenen Völkern, Kulturen und Nationen“ und die widerliche Dystopie der Volksgemeinschaft dienen den Neonazis dabei als Gegenkonzept. Dass diese derart negative Aufhebung des Bestehenden keine fortschrittliche Alternative darstellt, ist schon fast überflüssig zu erwähnen. Allerdings, und das wollen wir gerade auch an diesem Tag ganz besonders hervorheben, kann es eben nicht nur darum gehen „gegen Nazis“ zu sein und ihnen den Tag zu vermiesen. Eine ernstzunehmende Antifaschistische Aktion muss stattdessen weitergehen und eigene Inhalte vermitteln.

Deutschland denken heißt…
Am Antikriegstag also, wo mehr und mehr die US-amerikanische Außenpolitik in den Mittelpunkt der Betrachtung gerückt wird und nicht mehr wie ursprünglich gedacht die deutsche Raserei; in einem Land mit dieser spezifischen Geschichte, griffe folglich eine Kritik zu kurz, die sich nur über die scheinpazifistische Umdeutung durch die Neonazis echauffiert und nicht etwa die Deutschen mit ihrer Schlussstrichdebatte attackiert, welche zielgerichtet aus der deutschen Schuld eine „deutsche Verantwortung“ phantasieren, um militärisch wieder aufrüsten zu können, nicht trotz, sondern gerade wegen Auschwitz. Früher haben die Deutschen der Welt den Krieg erklärt, heute erklären sie ihr eben den Frieden.

Der ungeschickte und hilflose Umgang einiger identitätspolitischer und bewegungsorienter Linker mit der Tatsache, dass Neonazis bestimmte traditionell linke Themenkomplexe zu okkupieren versuchen, offenbart ein grundsätzliches Problem. Anstatt die Gründe hierfür in den inhaltlich verkürzten eigenen Positionen zu suchen, unterstellt man den Neonazis aufgrund eigener Ideenlosigkeit perfide Strategien zur Unterwanderung der Linken zu verfolgen. Deshalb reicht es mitnichten, sich nur den verkümmerten Haufen durchgeknallter Neonazis anzugucken, wenn gleichzeitig der latent aggressive Rassismus in einigen deutschen Städten gar zum Volkssport mutiert und antisemitische und antiamerikanische Ressentiments auch in der Mitte der Gesellschaft weit verbreitet sind. Ergo müssen sich reflektierte und dezidiert kritische Gesellschaftsanalysen auch überhaupt erst keine Gedanken darüber machen, irgendwann von den Neonazis vereinnahmt zu werden. Deshalb ist es wichtig, dass linksradikale Kritik und Praxis endlich die nötigen Konsequenzen zieht.

consequently means…
So kann es folglich heute nicht nur darum gehen, den Naziaufmarsch in ein Desaster zu verwandeln, sondern es müssen endlich politische Grundvoraussetzungen geschaffen und akzeptiert werden, die über den bloßen Massenansatz, „gegen Nazis“ zu sein, hinausgehen und eigene emanzipatorische Ansprüche und theoretische Erkenntnisse viel stärker gewichten. Somit ist eine Zusammenarbeit mit Antizionist_innen, Antisemit_innen und Antiamerikanist_innen absolut nicht tragbar und derartige Personen haben auf antifaschistischen Demonstrationen nichts verloren!

Volksfront gegen Rechts, im postnazistischen Deutschland?
Der so genannte „Aufstand der Anständigen“ beschränkt sich meist nur auf symbolische Akte gegen zu auffälligen Rassismus und Antisemitismus, denen man – zumindest in der Form – nicht so ganz zustimmen kann. Folglich ist in Deutschland so gut wie jede_r gegen Nazis. Doch der „ansonsten intakten Gesellschaft“ sind diese „Auswüchse“ ungefähr so fremd wie der Krake die Arme. Man will den Standort Deutschland nicht gefährden und fürchtet Imageeinbußen und so organisiert man Volksfeste „gegen Rechts“ mit Bier und Bratwurst und ab und an sogar Lichterketten und andere Irrlichter. Mit welcher atemberaubenden Geschwindigkeit dabei ein „neues“ Gemeinschaftsgefühl entsteht, verdeutlicht, wie schnell der deutsche Selbstfindungsprozess von statten geht und das völkische oder das nationale Verlangen nach einer neuen deutschen Identität des „geläuterten Deutschlands“ durchgesetzt wird. Natürlich ist jeder effektive Protest, der darauf abzielt den Naziaufmarsch zu stören oder zu verhindern, begrüßenswert, doch mit Bier und Bratwurst, fernab vom eigentlichen Geschehen, konnte bisher noch kein Naziaufmarsch gestoppt worden.

let’s rock them hard! (2)
Es ist nach wie vor inakzeptabel, dass Neonazis durch Dortmund und auch sonst wo, ungehindert marschieren können und gut geschützt von Justiz und Polizei, ihre antisemitische und rassistische Propaganda verbreiten dürfen. Wir werden dem nicht tatenlos zusehen und auch dieses mal wieder dafür Sorgen, dass dieses neonazistische Spektakel nicht störungsfrei über die Bühne geht. Denn es ist eine Schmähung von all jenen potentiellen und tatsächlichen Opfern von neonazistischer Gewalt, die sich zu Recht durch eine derart unbekümmerte Umgangsweise mit den Neonazis, angegriffen fühlen. Folglich gilt es den Kamerad_innen eine gewaltige Abreibung zu verpassen und zugleich emanzipative Standards linksradikaler Theorie und Praxis endlich durchzusetzen!

Deshalb kommt zur antifaschistischen Demonstration:
06.09.2008 / 10:00 h / Dortmund / Hauptbahnhof (Vorplatz)

Gegen Antisemitismus, Antiamerikanismus und deutsche Verhältnisse!
Den Naziaufmarsch stoppen!

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Administrator <![CDATA[Demonstration in Rostock am 13. Juni]]> http://anitarostock.blogsport.de/2008/06/15/demonstration-in-rostock-am-13-juni/ 2008-06-15T14:23:08Z 2008-06-15T14:23:08Z Antifaschismus MV Anita Demo kurz vor dem Dobi

Am 13.Juni versammelten sich am frühen Abend rund 150 Personen in der City auf dem Rostocker Uniplatz. Anlass war das 1jährige Bestehen eines Naziladens in dem als alternativ geltenden Viertel Kröpeliner Tor Vorstadt. Mit Transparenten und Parolen wurde schließlich gegen 18 Uhr zunächst durch die Kröpeliner Straße, Lange Straße über den Doberaner Platz in die Doberaner Straße gezogen, in der sich der inzwischen auf „Dickkoep“ umbenannte Laden befindet. Dieser hatte mit seinem Besitzer de Vries im vergangenen Jahr mehrfach für Schlagzeilen gesorgt, als antifaschistisch gesinnte Personen durch zahlreiche friedliche und militante Aktionen, deren bisheriger Höhepunkt ein massiver Einsatz von Buttersäure war, ihrem Unmut wegen dem Laden Ausdruck verliehen. Eben jener Buttersäureeinsatz führte zu einer rund 2monatigen Schließung des Ladens, sodass der damalige Besitzer de Vries vergeblich versuchte einen Online-Shop auf zu bauen. Inzwischen musste de Vries den Laden aus wirtschaftlichen Gründen an den NPD-Landtagsabgeordneten Birger Lüssow abtreten, weshalb dieser von „East Coast Corner“ in „Dickkoep“ umbenannt wurde. Als die Demonstration vor dem rechtsradikalen Geschäft angekommen war, provozierten rund 20 anwesende Faschisten aus den Geschäftsräumen heraus und versuchten die Demonstrant_Innen ab zu fotografieren. Zu diesem Zeitpunkt musste die Polizei den Laden wieder einmal mit einem Großaufgebot schützen um schwerere Auseinandersetzungen zu verhindern. Der Aufzug wurde wenig später schließlich am Denkmal für die revolutionären Matrosen am Rostocker Stadthafen beendet. Erneut bewiesen die Regierenden der Hansestadt Rostock, dass das Eintreten gegen Rechtsradikalismus für sie nur ein Lippenbekenntnis ist und sicherten den Laden erneut mit einer Vielzahl von eingesetzten Polizeibeamt_Innen. Konsequenter Antifaschismus sieht anders aus!

limo.blogsport.de

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Administrator <![CDATA[Fußball ist ja schön und gut aber…]]> http://anitarostock.blogsport.de/2008/06/14/fussball-ist-ja-schoen-und-gut-aber/ 2008-06-14T10:39:36Z 2008-06-14T10:39:36Z Antifaschismus Deutschland Antifaschismus MV Deutscher-Fan

Deutschlandfahnen soweit die Augen reichen. Ob am Mercedes oder Trabbi. Die Rostocker_Innen verbindet die Tage wieder ein inniges Gefühl. Ihr Nationalbewußtsein. Alle miteinander haben sich lieb und so sitzen Harz4-Empfänger_In und Top-Verdiener_In nebeneinander in der Kneipe und kämpfen zusammen mit der Nationalelf ihren geistigen Kampf um den EM-Pokal. Aber löst dieses Happening, das ähnlich wie die WM 2006 gerade unseren Alltag aushebelt, tatsächlich die sozialen Gegensätze auf? Ziehen Arm und Reich nach dem Sportspaß wieder an einem Strang? Oder bedient das von tagespolitischen Entscheidungen ablenkende Großereignis, dass das Konstrukt der Nation festigen soll, vielleicht nur die Illusion einer Volksgemeinschaft?
Eine interessante Positionierung fanden wir in dem folgenden Artikel:

Schwarz,rot,geil?

Die EM hat begonnen. Wers noch nicht mitbekommen hat, muss wohl im Wald ohne Medien leben, auf einer einsamen und verlassenen Südseeinsel gestrandet oder ein absoluter Nerd sein, der gerade einen übelst krass-kranken Virus programmiert. Ab jetzt heißt es wieder endlich stolz auf sein Land, Deutschland, sein zu dürfen, ungeniert die Nationalflagge auf die Wange gemalt zu haben und Menschen angreifen zu dürfen, die sich gegen den nationalen Taumel erwehren oder die genauso nationalverblendet sind, nur den Falschen, also nicht den Kickern in Schwarz, Rot und Gold zu jubeln.
Und weil mich einige meiner Freunde außerhalb der Linken nicht auf Anhieb verstehen, hier die Antwort auf die Frage, was denn eigentlich so schlimm daran sein soll sich für sein Land zu freuen. Vorher sollte ich wohl anmerken, dass es zum einen eine gekürzte, dafür aber allgemein gültige Kritik an dem Wesen der Nation ist und es mir total Banane ist, ob ich damit nun Deutschland, Venezuela, Südafrika oder Israel in den Arsch trete und ablehne.

Hate the system NATION.

Wer von Nation redet muss grundsätzlich auch von Staat sprechen, denn ohne diesen gelingt es der Nation ja erstmal gar nicht sich als eigenständig und selbstbestimmt zu konstituieren. Ein solcher Staat braucht und hat natürlich auch erstmal sein Staatsvolk. Dieses Volk allerdings vertritt, der unterschiedlichen Klassenzugehörigkeit logisch folgend, erst einmal natürlich unterschiedliche Interessen. Während die eine Seite also in Besitz von Produktionsmitteln ist, hat die andere Seite nur seine Arbeitskraft zu verkaufen und so folgt der Klassenkampf von unten wie von oben. Die Kapitalistenklasse will Profit erwirtschaften indem sie das Proletariat ausbeutet und das Proletariat will natürlich aus seiner miesen Lage der Ausbeutung heraus oder zumindest die Ausbeutung angenehmer haben. Dieser Klassenkampf von unten allerdings ja nun nicht so cool, wenn man in Ruhe Profite erwirtschaften will. Wie schafft man dieses Problem also bei Seite? Man spaltet das Proletariat, die überwiegende Bevölkerungsmehrheit und konstruiert mit einem Staat ein Staatsvolk, eine Nation, die sich gegen äußere Einwirkungen und was es sonst noch so Bedrohliches gibt wehren muss. Und um diese Nation erstmal zu konstruieren, sucht man sich Identitätspunkte, wie eine gemeinsame Geschichte, Werte, Ideale und Helden, schafft Punkte, die zu anderen, die diese nicht aufweisen, abgrenzen.
Eine Nation ist also die Schaffung eines Staates mit Staatsvolk, dass sich an Hand von bestimmten Punkten, jenseits ihrer materialistischen unversöhnlichen Interessen, einander zugehörig fühlen soll.
Mein Problem mit Nationalismus ist also, dass der/die Ausgebeutete Arm in Arm mit dem/der Ausbeutenden feiern, jubeln, trauern und Menschen auf der anderen Seite der Erde, denen es wie ihm geht, zum Feind erklären soll, statt sich mit ihnen zu solidarisieren und gemeinsam diese Ausbeutung an zu greifen und seine Interessen durch zu setzen.

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Administrator <![CDATA[Dickkoepp übernimmt ECC!]]> http://anitarostock.blogsport.de/2008/06/03/dickkoepp-uebernimmt-ecc/ 2008-06-03T19:48:33Z 2008-06-03T19:48:33Z Antifaschismus MV Nazi-Laden in der Ktv und deren ehemaligen Besitzer

Wie es sich schon in der vergangenen Zeit abgezeichnet hat, haben die beiden ehemaligen Besitzer des „East Coast Corners“ Klebe und de Vries einfachen keinen Bock mehr auf ihr „Nationales Bekleidungsgeschäft“. Somit scheinen wohl die Aktionen der Antifa Rostock, ob militant oder nicht, ihre Wirkung zu zeigen. Nun hat Birger Lissow den Laden in der Doberaner Straße übernommen und will diesen weiterführen. Der NPD Landtagsabgeordnete hat nun den unter starker Kritik stehenden Namen „East Coast Corner“ in „Dickkoepp“ umbenannt und hofft so auf mehr Unterstützung durch die lokale Nazi-Szene. Zwar kann dieser Geschäftsführer- und Namenwechsel als Etappensieg verzeichnet werden, bedeutet aber nicht, dass nun Ruhe um den Nazi-Laden einkehrt!

Mehr auf:
http://de.indymedia.org/2008/06/219077.shtml

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Administrator <![CDATA[Was tun, wenn´s brennt! – Gegen die Nazifizierung der Provinz (Langewiesen)]]> http://anitarostock.blogsport.de/2008/06/01/was-tun-wennas-brennt-a-gegen-die-nazifizierung-der-provinz-langewiesen/ 2008-06-01T18:21:18Z 2008-06-01T18:21:18Z Antifaschismus Deutschland Rechte Gewalt im Ilmkreis – längst keine Seltenheit mehr

Auch wenn viele der sogenannten „Normalbürger“ sie bisher nur aus den Medien kennen, da sie selbst (noch) nicht von dieser Bedrohung betroffen sind, stellt die zunehmende Gewaltbereitschaft Thüringer Neonazis eine nicht zu unterschätzende Gefahr für alternative Jugendliche, MigrantInnen und alle Anderen, die nicht ins kranke Weltbild der extremen Rechten passen, dar.

Den Beweis für ihre Skrupellosigkeit lieferten Rechtsradikale in der Nacht zum 16.04.2008 erneut selbst, als sie in Langewiesen einen Brandanschlag auf den alternativen Jugendtreff „Garage“ verübten, worin sich zu diesem Zeitpunkt noch zwei Menschen aufhielten, deren Leben somit von den Neonazis bewußt aufs Spiel gesetzt wurde. Auch handelt es sich bei diesem Anschlag nicht um den ersten, welcher in Langewiesen verübt wurde. Bereits im September 2005 sowie im April 2006 wurde die Garage von Neonazis angegriffen, aufgebrochen, die Inneneinrichtung zerstört und in Brand gesteckt.
Die Rechtsextremen, welche die Garage im April 2006 angriffen, sammelten sich vorher auf dem Langewiesener Maibaumfest, von wo aus sie bereits mit Flaschenwürfen und Faustschlägen Jagd auf alternative Jugendliche machten. Ein Mädchen musste daraufhin im Krankenhaus behandelt werden.

Langewiesen ist jedoch bei weitem nicht der einzige Brennpunkt rechtsextremer Gewalt im Ilmkreis. Der Angriff auf ausländische StudentInnen und UniversitätsmitarbeiterInnen in Ilmenau war zwar die von den Medien am meisten beachtete Eskalation der Rechten, aber leider nur die Spitze des Eisbergs. Alternative Jugendliche, Linke, Punks und MigrantInnen leben in Ilmenau nach wie vor gefährlich. Beleidigungen und Bedrohungen, sowie Körperverletzungen und selbst das zücken von Messern gehören in Ilmenau mittlerweile zum traurigen Alltag.
Erst im März diesen Jahres kam es in einer Ilmenauer Sparkasse zu einen Übergriff von Neonazis auf einen jungen Punk, dem gedroht wurde, man werde ihn töten, sollte er versuchen das Gebäude zu verlassen.
Eine knappe Woche später wurde ein Student aus Kamerun in der Ilmenauer Innenstadt von Neonazis angegriffen und geschlagen.

Wir sind nicht gewillt, diesen Zuständen länger tatenlos zuzusehen. Deshalb rufen wir auf:

Unterstüzt am 21.6.2008 von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr das Straßenfest und die Demo in Langewiesen

Was tun, wenn´s brennt!
Für Zivilcourage – gegen die Nazifizierung der Provinz.

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Administrator <![CDATA[Auf nach Güstrow!]]> http://anitarostock.blogsport.de/2008/05/21/auf-nach-guestrow/ 2008-05-21T21:11:33Z 2008-05-21T21:11:33Z Antifaschismus MV Liebe Antifaschisten und Innen,

wie euch sicher aufgefallen ist werden wir in letzter Zeit von der brauen Masse überschwemmt. Und während es in den Großstädten noch ansatzweise gelingt diesem Prozeß entgegenzuwirken breiten sich auf dem Land und in Kleinstädten zusehends klare Nazistrukturen aus. Die hier, ungeachtet von der Allgemeinheit, die Basis für ihre menschenverachtenden Ansichten schaffen können.
Deshalb ist es wichtig auch fernab der Großstädte mit solidarischen Aktionen den Protest auferstehen zu lassen. In diesem Sinne planen wir einen antifaschistischen Aktionstag um diesen Protest auch in die Straßen von Güstrow zu tragen.

Dieser soll am 24.05.2008 stattfinden. Wir starten mit einer lautstarken Demo durch die Güstrower Innenstadt um 11 Uhr am Güstrower Bahnhof anschließend, ca. 16.30 Uhr, soll es ein Seminar zum Thema „NPD und freie Kameradschaften in MV“ geben.

Wir würden uns freuen euch am 24.05. mit möglichst vielen Menschen begrüßen zu können und hoffen auf eure solidarische Unterstützung.

Aktionisten und Innen aus Güstrow

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Administrator <![CDATA[Umgestaltung und Zwistigkeiten im und um den ECC!]]> http://anitarostock.blogsport.de/2008/05/14/umgestaltung-und-zwistigkeiten-im-und-um-den-ecc/ 2008-05-14T19:50:10Z 2008-05-14T19:50:10Z Antifaschismus MV

Am Dienstag wurde auf dem rechtsextremen Infoportal Altermedia berichtet, dass der ehemalige Inhaber des East Coast Corner Thorsten de Vries aufgrund eines Konflikts mit seinem ehemaligem Geschäftspartner und Kameraden Thorben Klebe nun endgültig aus dem ECC „verbannt“ wurde. Angeblich hat dieser nun Hausverbot und drohte Klebe bei einem erneuten Treffen mit Gewaltexzessen. Auf Grund dieser Ereignisse ist es naheliegend, dass der weiteren Existenz des rechtsextremen Szene-Ladens durch die Streitigkeiten seiner Besitzer ein baldiges Ende bereitet werden könnte. Doch diese Streitigkeiten sind nicht nur der Verdienst interner Konflikte. Sie sind auch Verdienst der Rostocker linken Szene, die mit einer Vielzahl von teilweise bunten und kreativen, aber auch militanten Aktionen dem Nazi-Laden und dessen Besitzern das Leben schwer gemacht hat.

Doch dies bedeutet keineswegs, dass der Kampf gegen die rechte Szene gewonnen wäre. Nein! Aber das ist ein wichtiger Etappensieg zum nazifreien Rostock. Doch auch wenn dem ECC das Ende bevorsteht, heißt dies noch lange nicht, dass Rostock rein ist von nationalistischen Gedankengut und Rassismus!
Das bevorstehende Ende des ECC sollte zudem keineswegs ein Grund dafür sein, sich zurückzulehnen und sich in trügerischer Sicherheit zu wiegen. Vielmehr sollte es uns neuen Mut und Kraft geben, dem Nazi-Terror und dem staatlichem Rassismus ein Ende zu setzten! In diesem Sinne verschönerten in der Nacht vom Dienstag zum Mittwoch Unbekannte den Nazi Laden mit einem unverkennbaren und kreativem Slogan: “ Das Viertel ist sich einig, Nazis werden gesteinigt!“

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Administrator <![CDATA[Antifa Camp Weimar/Buchenwalde]]> http://anitarostock.blogsport.de/2008/05/12/antifa-camp-weimarbuchenwalde/ 2008-05-12T20:52:59Z 2008-05-12T20:52:59Z Antifaschismus Deutschland Antifa Camp

Von Samstag, dem 26.07.08 bis Sonntag, dem 03.08.08, findet in Weimar/Buchenwalde ein Antifa Camp statt.
“Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg” lautet dieses Jahr das Thema des Camps. Es wird verschiedene Projekte, Veranstaltungen und Konzerte geben. Ihr könnt dabei jeder Zeit Eure Ideen einbringen.
Zu beachten ist, dass jeder Teilnehmer ein Zelt und Essbesteck mitbringen muss. Für Verpflegung und Duschen fallen 7 € pro Tag und Person an.
Bei Interesse könnt ihr Kontakt unter www.antifacamp.de.vu aufnehmen. Viel Spaß!

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Administrator <![CDATA[8.Mai 1945.…..Wer nicht feiert hat verloren!]]> http://anitarostock.blogsport.de/2008/05/11/8mai-1945wer-nicht-feiert-hat-verloren/ 2008-05-08T20:05:26Z 2008-05-08T20:05:26Z Antifaschismus MV Anita \"8. Mai 1945....Wer nicht feiert hat verloren!\"
Am Donnerstag, dem 8.Mai 2008, wurde in ganz Rostock der Befreiung vom Naziregime und der Beendigung des Krieges gedacht. Ab 17.00 wurde von der VVN-BDA und der jüdischen Gemeinde eine Veranstaltung auf dem Ehrenfriedhof für Soldaten der Sowjetarmee organisiert, welche zahlreich besucht wurde. Abends fanden sich ca. 100 Antifaschisten am Kröpeliner Tor ein, um mit einer spontanen Demonstration durch die Innenstadt die Befreiung zu feiern.
Gestartet wurde in der Kröpeliner Straße. Von dort aus ging es über den Neuen Markt und der Langen Straße zum Doberaner Platz. Nach dem Weg über den Magarethenplatz zum Naziladen, wurde die Demonstration auf dem Doberaner Platz beendet. Als die Demo auf der Doberaner Straße an einer leerstehenden Schnapsfabrik vorbeizog, wurde feierlich ein Transparent mit der Aufschrift “8.Mai 1945…Wer nicht feiert hat verloren!” entfaltet. Die überraschte Polizei begleitete die Demonstration ab dem Neuen Markt mit einem Mannschaftswagen und war an Brennpunkten wie dem NaziLaden mit jeweils 20 Mann vertreten. Es blieb jedoch alles friedlich.
Alles im allen konnte es geschafft werden über Flyer und Redebeiträge Inhalte an die zahlreichen Passanten zu vermitteln und trotzdem auch den Nazis zu zeigen: Wir sind da!

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